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angebaggert: das selbstladende streugerät lxx1 von kugelmann nimmt salz auf die schaufel

Weder spezielle Abfüllstationen, noch zusätzliches Arbeitsgerät oder anstrengende körperliche Arbeit sind bei dem Streugerätemodell von Kugelmann nötig.

Der Streuer wird in Zukunft den Winterdienst wesentlich erleichtern, denn er verladet Salz und Splitt selbst in den Streubehälter.

"Wir bauen Streumaschinen bereits seit 1989 und das seit Beginn an mit den höchsten Qualitätsansprüchen“, erläutert Sepp Kugelmann, namensgebender Geschäftsführer vom Allgäuer Winterdienstspezialisten Kugelmann stolz die Firmenhistorie. Die eigens entwickelte Streutechnologie ist durch Jahrzehnte der Optimierung stetig verbessert und perfektioniert worden. Besonderes Augenmerk legt man bei der Konzeption der Geräte auf ein homo­genes Streubild, woraus eine maximale Streusicherheit und letztendlich Sicherheit im Straßenverkehr resultiert. Dieses wird durch eine exakte und gleichmäßige Querverteilung des Streustoffes erzielt. Durch die firmeneigene modulare Baukasten Bauweise werden vom 200- bis hin zum 7.000-Liter-Streuer die gesamte Bandbreite geboten: ob Einkammer, Zweikammer, mit oder ohne Sole. „Zusätzlichem Hydraulikaggregat, Highend-Steuerung oder simpler Basisversion – wir konfigurieren Streumaschinen ganz individuell nach Fahrzeug, Ansprüchen und Kundenwünschen“, so der Geschäftsführer.

Neuartiges Streugerät
Das umfangreichen Sortiment komplettiert das ­Modell LXX1, das über eine praktische Selbstladefunktion verfügt. Unpraktisches und schweres manuelles Befüllen ist damit ebenso passe wie die Notwendigkeit eines Radladers für das Einschütten des Streuguts oder die Befüllung über einen Einfüllstutzen von mit Salz oder Splitt gefüllten Hochsilos. Damit entfällt körperlich schwere Arbeit, zusätzliches Arbeitsgerät und aufwendige Lagerung auf einen Schlag. Die Befüllung des LXX1 funktioniert denkbar einfach: Durch das hydraulische Kippen der Streuerwanne. Bewegt wird bei diesem Vorgang nur diese, die Streutellereinheit bleibt beim Kippen in Beladestellung in seiner Position. Allein durch Einfahren in einen Splitt- oder Salzhaufen wird der Selbstladestreuer wie eine Schaufel beladen. Die auf das Wesentlichste reduzierte Einkammertechnologie ist für viele Streu­anwendungen ideal. Durch das Kugelmann-­Baukastensystem sind fünf verschiedene Streustoffbehälter erhältlich in den Größen von 0,4 bis 1,7 m3.
Außer dem Unterscheidungsmerkmal der praktischen Selbstladefunktion orientiert sich der LXX1 an dem gewohnt hohen Standard der Vorgängermodelle der Marke Kugelmann – ohne Einbußen bezüglich Ausstattung oder Qualität. So wurde beispielsweise ebenfalls hochwertiger Edelstahl verarbeitet, um die Gefahr der Korrosion durch Salz- und Wasserkontakt zu minimieren. Auch die Technik steht der LXX1 den anderen Modell in nichts nach: „Einzigartig bei unseren Streugeräten ist die perfekte, stufenlose Streubildverstellung – noch komfortabler durch elektrische Einstellung oder sogar mit dynamischer Streubild­stabilisierung“, erklärt Sepp Kugelmann.
Ausstattbar ist der Selbstladestreuer mit einer der beiden Steuerungen des Allgäuer Unternehmens. Bei der K-Basic 2 handelt es sich um eine aufs Wesentliche reduzierte Steuerung, die mit ihrer intuitiven Bedienbarkeit und einer ein­fachen Handhabung punktet. Für ein noch mehr auf den individuellen ­Winterdiensteinsatz zugeschnittenes Streuverhalten ist die K-Tronic 2 ideal. Neben den ­Basisfunktionen kann mit ihr beispielsweise eine Datenaufzeichnung vorgenommen werden.


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