Die Multifunktionsraupe Moritz

Autor: Patricia Pfister , 27.09.2017

Seit der ersten Präsentation vor etwa einem Jahr ist das Interesse an der Fällraupe Moritz vom Forsttechnikhersteller Pfanzelt groß. Die Fäll- und Vorlieferraupe, ...

... die schnell und ohne große Technik mit an den Einsatzort transportiert werden kann, überzeugte das Fachpublikum der KWF-Tagung, der größten Forstdemo-Messe der Welt. Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht von nur 1,4 Tonnen erlauben einen problemlosen Transport mit einem PKW-Anhänger oder auf der Ladefläche eines Transporters. Am Einsatzort angekommen, wird das Fahrwerk für eine optimale Standsicherheit hydraulisch verbreitert. Überall dort, wo zur Unfallverhütung – beispielsweise bei Sicherheitsfällungen – eine Seilwinde benötigt wird, ist die Fällraupe das ergänzende Arbeitsmittel für mehr Sicherheit bei der Waldarbeit. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Vorlieferarbeiten. Hierbei kann die Raupe unter anderem durch das geringe Gewicht, den niedrigen Schwerpunkt und den beidseitigen Böschungswinkel von 45 Grad bodenschonend (0,30 kg/cm2) eingesetzt werden. Das Modell Moritz kann so bei Arbeiten in anspruchsvollem Gelände, Hanglagen und sensiblen Böden überzeugen. Mit dem multifunktional einsetzbaren Moritz wird die Baureihe nun um ein zweites Modell erweitert. Auch dieses kann mit einer in das Fahrzeug integrierten Seilwinde eingesetzt werden. Diese Seilwinde ist nun allerdings schnellwechselbar und kann so in wenigen Minuten und ohne Werkzeug ausgebaut werden. Was dann übrig bleibt ist eine multifunktional nutzbare Raupe mit mechanischer Zapfwelle und einer Dreipunktaufnahme der Kategorie 1. An diesem Anbauraum kann zum Beispiel ein Mulcher angebaut werden. Der große Vorteil: Die Multifunktionsraupe kann somit ganzjährig eingesetzt werden.

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Neues Einsatzgebiet: die Multifunktionsraupe mit Mulcher.

Foto: Pfanzelt