gis-system von ld2: universelles werkzeug für Wassermeister, Bürgermeister und Baureferenten

Autor: Patricia Pfister , 24.08.2020

Die Gemeinde in einem Bild erfassen: Das gelingt mittels GIS-Systemen. Doch wie mit den dort dargestellten Objekten gearbeitet werden kann, unterscheidet sich wesentlich von Systemanbieter zu Systemanbieter.

Denn oft sind die akribisch eingepflegten Daten auf den ersten Blick schwer zu enträtseln: Handelt es sich bei den einheitlich aussehenden Symbolflächen beispielsweise nun um Straßenlaternen oder Kanaldeckel? Einfacher macht es für alle Zuständigen – vom Wassermeister bis zum Baurefernetn – da das LD2 Leitungsdokumentationssytem, das nicht nur für die Dokumentation von Leitungsnetzen, sondern auch für weit darüber hinausreichende Aufgabenstellungen bestens geeignet ist. Neben einer besonders einfach zu bedienenden Anwenderoberfläche punktet das Programm mit außergewöhnlich hoher Geschwindigkeit in der Datenverarbeitung und mit seinem Preis-Leistungsverhältnis.

Auf die Verwaltung der Gemeinde-Infrastruktur per Geoinformationssystem (GIS) möchte wohl kaum eine Gemeinde verzichten – schließlich können so alle relevanten Daten von Trinkwasserleitungsnetz über die Stadtparkverwaltung bis hin zu Straßenlaternen unkompliziert eingesehen werden. Was in der Theorie einfach klingt, ist in der Praxis oft schwer zu durchschauen: Einheitliche Kreissymbole samt nicht gerade aussagekräftigen Zifferncodes bezeichnen im GIS sowohl einen Kanaldeckel wie auch Asphaltschäden und erschweren so ein einfaches Arbeiten mit den aufgezeichneten Daten. Um eine bessere Übersichtlichkeit bemüht sich Ing. Oliver Hronek-Krug, Geschäftsführer des Kärntner Softwareunternehmens LD2, mit seinem Leitungsdokumentationssystem. Der Umgang mit dem Programm erleichtert sich alleine schon wesentlich dadurch, dass sowohl das Aussehen der Objekte, als auch die Attributdatenfelder und Symbole vom Kunden frei definiert werden können. Durch die grafischen und farblichen Unterscheidungen kann rascher zwischen den verschiedenen Objekten unterschieden werden – der Arbeitsprozess beschleunigt sich dadurch. Wesentlich dazu trägt aber vor allem auch die außerordentlich schnelle Datenverarbeitung des Programms bei. „Unser GIS ist extrem flott und entspricht dem aktuellen Stand der Technik“, ist der Programmentwickler überzeugt. Dadurch wird etwa auch die Dateneinarbeitung von bis zu 50 Orthofotos in einem einzigen Ladevorgang unterstützt – die Luftbildaufnahmen können ein Datenvolumen von bis zu 300 MB pro Bild aufweisen.    

Schnelles system mit einfacher Handhabung
Die Handhabung mit der Software wurde dahingehend optimiert, dass es eine größtmög­liche Benutzerfreundlichkeit aufweist und dementsprechend wieder wertvolle Arbeitszeit verkürzt. Ebenfalls trägt dazu die automatische Legenden-Darstellung am Bild­rand bei, die somit nicht manuell beigefügt werden muss. Wenn die grafische Oberfläche des Programms gestartet wird, werden alle Daten aus der Datenbank in den RAM-Speicher ­geladen, danach wird das ganze Ver­sorgungsgebiet auf einmal am Bildschirm dargestellt. In der Regel braucht ein Versorgungsgebiet mit ca. 900 km² weit unter einer Minute bis es komplett am Bildschirm angezeigt wird. Während der Arbeitssitzung ist lediglich das Navigieren im Planwerk erforderlich. Somit ergeben sich extrem kurze Reaktionszeiten; ein schnelles und flüssiges Arbeiten wird dadurch ermöglicht. „Unsere Kunden schätzen besonders die leichte Be­dienbarkeit. Die vielen Anbindungsmöglichkeiten an ALKIS, ATKIS, DKM, Eigentümerdaten, ISYBAU, Orthofotos, WMF und WMS, Google Earth und vielen mehr machen das System universell einsetzbar und zu einem günstigen, aber mächtigen Werkzeug“, so Oliver Hronek-Krug. Das Leitungsdokumentationssystem benötigt keine Basisfremdsoftware. Mit LD2 haben die Gemeindemitarbeiter einen Ansprechpartner für alle Komponenten und keine Medienbrüche zwischen den Programmen. Das einfache Handling resultiert nämlich unter anderem aus der 100-prozentigen Kompatibilität mit allen weiteren LD2-Programmen: Vermessung, Wartungsmanagement und Glasfasermodul. Durch die Möglichkeit, mit einem Fingertipp am Touchscreen die Daten bidirektional zwischen Vermessung, GIS und Wartungsmanagement hin und her fließen zu lassen, hebt sich die LD2-Variante stark von anderen Vermessungs- und Dokumentationslösungen ab. Die einfache Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche zieht sich durch das gesamte Software-Portfolio, daher ist das Leitungsdokumentationssystem nach einer kurzen Einschulung bereits nach zwei Tagen beherrschbar. Sollte es doch einmal zu Problemen kommen, kann in den meisten Fällen rasch geholfen werden: „Die Erreichbarkeit und rasche Hilfstellung zeichnet uns in der Praxis aus“, so der LD2-Geschäftsführer. „Kunden berichten, dass im Störungsfall nach einem kurzen Telefonat mit unseren freundlichen und motivierten Mitarbeitern das Problem in 95 Prozent der Fälle erledigt ist, bevor das Telefonat beendet wurde.“    

Ein Preis für mehrere Gewerke – Modulle vom Kunden erweiterbar    
Punkten kann die Anwendung aber nicht nur mit ihrer einfachen Bedienbarkeit und der damit einhergehenden verkürzenden Arbeitszeit – auch die direkten Kosten sind im Vergleich zu Konkurrenzprodukten sehr überschaubar: Der Preis ist modulunabhängig und beträgt 6.900 Euro. Die Module (Fachschalen) können selbst angelegt und erweitert werden. Ob erst das Trinkwasserleitungsnetz erstellt wird und dann zusätzlich beispielsweise noch ein Baumkataster oder die Friedhofsverwaltung, löst keine Folgekosten aus. „Keine fortwährenden kleinen Gebühren, die Sie im Laufe der Zeit ausbluten und die Abhängigkeit vom Lieferanten spüren lassen“, verspricht der Software-Entwickler Oliver Hronek-Krug. Neben der Volllizenz gibt es noch weitere Möglichkeiten, das Leitungsdokumentationssystem zu nutzen: Über ein Zeitmodell kann das Programm für einen bestimmten Zeitraum gemietet werden oder über ein Objektartenlizenzmodell kann ein vollwertiger GIS-Arbeitsplatz genutzt werden, dieser ist jedoch nur für eine Objekt­art bearbeitbar. Weiter praktisch vor allem für kommunale Dienstleister ist, dass die Software multiprojektfähig ist, also die GIS für mehrere Gemeinden bearbeit- und speicherbar sind.    

Aufgezeichnete Daten nutzen können    
Ein wichtiges Tool, um die Übersicht über aktuell relevante Objektdaten zu erhalten, ist das Abfragemodul. Durch einfaches Zusammenfassen der gesuchten Parameter kann der Kunde selbstständig Datenanalysen durchführen oder Daten filtern und gegebenenfalls für den spezifischen Export bereitstellen. Beispielsweise könnte nach Bekanntwerden eines fehlerhaften Fabrikats innerhalb kürzester Zeit alle Standorte herausgefunden werden, wo es in der Gemeindeinfrastruktur verbaut wurde. Durch Schnelligkeit, Anwenderfreundlichkeit und Kompatibilität erweist sich das LD2-System als universelles Werkzeug für den Wassermeister, den Bürgermeister und den Baureferenten.

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