kahlbacher und Unimog sorgen für eisfreie fahrbahnen in st. margarethen an der Raab

Autor: Patricia Pfister , 23.12.2019

St. Margarethen hat nun die Wahl: Je nach Bedarf kann die Winterdienstmannschaft entweder abstumpfende oder auftauende Mittel auf die Verkehrsflächen der steirischen Gemeinde auftragen.

Mit letzten Winter entschied man sich vom reinen Splittstreuautomaten auf ein Kombigerät von Kahlbacher umzusteigen, das sowohl Splitt als auch Salz in feindosierten Mengen auf die Straße ausbringt. ­

Eine alte Bauernregel besagt: „Romanus kalt und klar, gibt dem Bauer ein gutes Jahr“. So war auch das Wetter am 28. Februar 2018 direkt an der Feldbacher Bundesstraße B68, am Bauhof der Gemeinde St. Margarethen/Raab. Für ein „gutes Jahr“ und eine Optimierung der Arbeitsprozesse am Bauhof der steirischen Gemeinde sorgt seither der Unimog U530 mit modernster und sauberster Abgasnorm Euro 6, der an diesem Tag von Fahrzeughandelsunternehmen Pappas an die Gemeinde übergeben wurde. Der Unimog, ausgestattet mit Kahlbacher Doppelkammerstreuer in Niro-Ausführung mit 4,0 m³ Fassungsvermögen übernahm damit den Winterdienst und Straßenerhaltungsdienst in St. Margarethen/Raab. Statt dem bislang eingesetzten Lkw Steyr 19S27 4x4, mit dem ausschließlich Splitt gestreut wurde, kommt nun der leistungsstarke Unimog U530 mit 299 PS bei 7,7 l Hubraum zum Einsatz, der mithilfe des Streugeräts des Kitzbüheler Traditionsunternehmens Kahlbacher wahlweise Splitt und/oder Salz in feindosierten Mengen auf die Gemeindestraßen ausbringt. Bei dem Streuer handelt es sich um ein extra auf die Unimog-­Baureihe zugeschnittenes Modell. Da es sich bei dem Tiroler Winterdienstspezialisten um ein „Mercedes-Benz Unimog ExpertPartner“-­Unternehmen handelt, wird bei Kahl­bacher auf maximale Kompatibilität mit dem kommunalen Allrounderfahrzeug geachtet. So ist der extrem flach konstruierte Aufsatzstreu­automat mit Doppelförderschnecken-­System bestens für den Aufbau auf die Unimog-Geräteträger geeignet. Durch die extrem flache Behälterbauweise ergibt sich ein besonders niedriger Behälterschwerpunkt. Außerdem wurde das Streugerät so konstruiert, dass der Überhang des Streuteils nach hinten sehr kurz ausfällt. St. Margarethen/Raab hat sich für die Ausführung als Trockenstoff-Streu­automat entschieden, es ist aber auch eine Version für die Ausbringung von Feuchtsalz erhältlich.     

Unterbrechungsfreier Winterdienst    
Nachdem der zuvor genutzte Lkw bereits mit Ende Jänner außer Dienst gestellt wurde, die Lieferung des neuen Unimog jedoch noch bis Ende Februar andauern sollte, stellte die Pappas-Gruppe einen „kleinen“ Unimog U218 mit Pflug und Streuer pünktlich ab 1. Februar zur Verfügung, damit der Winterdienst ohne Unterbrechung sichergestellt war. Das war auch zwingend nötig, schließlich erfasste in den letzten Tagen des Februars Mitteleuropa ein markanter Kaltlufteinbruch, der Österreich mit polarer Kaltluft förmlich überschwemmte – und somit die Glätterisiko auch auf den Gemeindestraßen von St. Margarethen/Raab deutlich ansteigen ließ. Doch durch den Ersatz-Geräteträger konnte nicht nur der Winterdienst störungsfrei fortgeführt werden, sondern auch die Wartezeit auf das neue Einsatzfahrzeug etwas verkürzt und bereits wichtiges Basiswissen im Umgang mit einem Unimog angeeignet werden, dass bei der umfassenden Einschulung im Zuge der Übergabe durch die Pappas- und Kahlbacher-­Techniker noch weiter vertieft wurde.

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Übergabe des Unimog U530 samt aufgebautem Streuautomaten von Kahlbacher an den Bauhof der Gemeinde St. Margarethen/Raab.

Foto: Pappas

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Schichtwechsel: Um einen Engpass beim Winterdienst zu vermeiden, stellte die Pappas-Gruppe einen vorläufigen Ersatz-Unimog zur Verfügung.