Westa-Schneefräse für Allgäuer Gemeinde

Autor: Patricia Pfister , 14.01.2016

Die alte Schneefrässchleuder der Allgäuer Gemeinde Buchenberg hatte ausgedient, Ersatz war jedoch schnell gefunden.

 

Nur wenige Kilometer entfernt, im Nachbarort Weitnau, werden beim Unternehmen Westa seit mehr als drei Dekaden Schneefräsen hergestellt. Das Erfüllen von Sonderwünschen war dabei kein Problem, ebenso die Anforderung von großer Leistung. Mittlerweile kann die Gemeinde positive Bilanz über die erste Wintersaison mit der neuen Schneefrässchleuder „Typ 1050 /2600-hydrost” ziehen – und das wird sich sicher noch viele Winter wiederholen.

Nach 30 Jahren im Einsatz durfte die alte Fräse in Ruhestand gehen, stattdessen sorgt nun die leistungsstarke Schneefrässchleuder „Typ 1050/2600-hydrostat” von Westa, für hydrostatischen Antrieb, für schneefreie Straßen in der Gemeinde Buchenberg. Eine adäquate Ersatzbeschaffung für die in ähnlicher Ausführung und Leistungsklasse ausgemusterte Fräse – und mit einer Laufzeit von mindestens 25 Jahren wird sie wohl auch ähnlich lange im Winterdienst der bayerischen Gemeinde in Gebrauch sein. Das Vertrauen in das Gerät ist durch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Allgäuer Hersteller Westa gestärkt: „Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Nachbargemeinde Weitnau und wir kaufen bereits seit Jahren nur Schneefräsen von Westa“, erläutert Rolf Bischof, Geschäftsleiter der Gemeinde-Verwaltung. So sind etwa eine Anbaufräse „Typ 900/2300“ zum Anbau an „Fendt Xylon“ und eine weitere Anbauschneefräse „Typ 650/1500“ zum Anbau an „Bertsche Ladog“ bereits im Einsatz.


Optimale Anpassung an das Trägerfahrzeug
Die neue Frässchleuder wird auf dem Systemfahrzeug „Systrac 140“ der Firma Mali angebaut. Dabei handelt es sich bei der Fräse um kein Serienmodell, sondern um einen echten Prototyp. „Die Fräse wurde in dieser Ausführung speziell für das Systemfahrzeug ‚Mali Systrac 140‘ entwickelt und ist nicht mit Serienmodellen vergleichbar“, so Rolf Bischof. So musste der Antriebsmotor zum Systemfahrzeug und auf die Ladefläche (Standardmaße) passen. Es handelt sich dabei um einen 300 PS starken DEUTZ-Dieselmotor. Über die Hydraulik und einen Hydromotor „Typ A2FM” mit nachgeschaltetem OMR-Planetengetriebe wird die Fräse angetrieben. Im Display werden alle Motor- und Fräsenparameter angezeigt und überwacht. Die Fräse wird per Joystick gesteuert.


Erfüllte Sonderwünsche
Da die Sonderanfertigung von Fräsen & Co. zu den Stärken von Westa zählt, waren die Kundenwünsche kein Problem für den Hersteller. „Wir setzen kundenspezifische Anforderungen schnell und kostengünstig um – dank schlanker Betriebs- und Organisationsstrukturen“, erklärt Alois Weber, Geschäftsführer von Westa. Neben der hohen Leistungsfähigkeit war die Zeitersparnis eine wichtige Voraussetzung für den Kauf der Schneefrässchleuder. Die Möglichkeit zum raschen Gerätewechsel am Systemfahrzeug hatte hohe Priorität. Somit gibt es auch keine gerätebedingten Nutzungseinschränkungen des Trägerfahrzeuges, das außerhalb der Wintersaison auch für andere kommunale Zwecke verwendet werden kann. „Der zeitsparende Auf- und Anbau von Fräse und Antriebsmotor war ein entscheidendes Kaufkriterium für uns“, so der Geschäftsleiter der Gemeinde-Verwaltung Buchenberg. In Gegensatz zu der alten Fräse, einer reinen selbstfahrenden Schneefräse, die nur zum Fräsen verwendet werden konnte, ist das neue Gerät ein Universalgerät, das nach Abbau der Fräse ganzjährig genutzt werden kann. „Das ausgediente Modell stand außerhalb der Wintersaison den Rest des Jahres in der Garage – das ist unwirtschaftlich”, erläutert Alois Weber einen weiteren Vorteil der Modernisierung.


Leistungsstark im Winterdienst
Mit einem Durchmesser von 1.050 Millimeter der Fräswalze und einer Arbeitsbreite von 2.600 bis 3.200 Millimetern kommt die Frässchleuder auch mit großen Schneemassen zurecht. Im schneereichen Allgäu ein Muss. Die Bilanz nach der ersten Wintersaison fällt positiv aus: „Die Gemeinde und die Fahrer sind sehr zufrieden, es gab keine Ausfälle“, erzählt Rolf Bischof. Und auch die Gemeindeverwaltung kann mit der Anschaffung zufrieden sein. „In Anbetracht der vorgesehenen Laufzeit von mindestens 25 Jahren stimmt das Preis-Leistungsverhältnis.“ „Wir punkten sicherlich mit unserer Produktqualität, unserer Flexibilität, unseren Serviceleistungen und unserem optimalen Preis-Leistungsverhältnis”, freut sich Alois Weber über die Kundenzufriedenheit.

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Gelungene Zusammenarbeit: Die Gemeinde Buchenberg vertraut schon seit vielen Jahren auf die Produkte von Alois Weber (2. von rechts) und seinem Unternehmen Westa

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Leistungsstärke hatte oberste Priorität bei der Anschaffung der Fräse. Mit einem Durchmesser von 1.050 Millimeter der Fräswalze und einer Arbeits­breite von 2.600 bis 3.200 Millimetern sind auch große Schneemassen kein Problem

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Die neue Frässchleuder „Typ 1050 / 2800-hydrost” von Westa wird auf dem Systemfahrzeug „Systrac 140“ der Firma Mali angebaut.

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Über ein Display wird die Schneefrässchleuder bequem vom Fahrersitz aus gesteuert.

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Der Antriebsmotor musste zum Systemfahrzeug und auf die Ladefläche (Standardmaße) passen.