Breiter Einsatz von Wärme und Services

Autor: Roland Gruber , 19.12.2013

Klimaschonend, nachhaltig, heimisch, sicher und günstig liefert die KELAG Wärme GmbH österreichweit wohlige Wärme und Warmwasser an Wohnungen, Krankenhäuser, Schulen und andere Einrichtungen.

Seit 2004 betreibt die KELAG Wärme GmbH die Dampfheizzentrale für die Brauerei Puntigam in Graz. Diese ist mit zwei Dampfkesseln mit einer Gesamtleistung von 3.800 kW und zwei Erdgas-Blockheizkraftwerken ausgestattet.

Zudem betreut die KELAG Wärme GmbH seit Mai 2013 auch die Dampfanlagen der Gösser-Brauerei in Leoben, die mit Erdgas und Biogas befeuert werden. Bei beiden Brauereien kümmern sich die Techniker der KELAG Wärme GmbH um den Betrieb, die Wartung, die Instandhaltung der Anlagen und den Störungsdienst, aber auch um die Einhaltung der behördlichen Auflagen. „Wir sind zwar nach wie vor Eigentümer unserer Energieanlagen, haben aber die KELAG Wärme GmbH mit der Betriebsführung beauftragt. So können wir uns auf unsere Kernaufgaben konzentrieren“, sagt Braumeister Dipl.-Ing. Andreas Werner von der Brauunion. „Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Aufgabenteilung mit Spezialisten auszahlt, weil die Fachleute der KELAG Wärme unsere Energieanlagen optimal betreuen.“

Die beiden steirischen Brauereien gehören zur Brauunion Österreich GmbH, die an sieben Standorten in Österreich mehr als 4.500 Hektoliter Bier pro Jahr braut. Mit 2.200 Beschäftigten erwirtschaftet die Brauunion Österreich, ein Unternehmen der Heineken-Gruppe, einen Jahresumsatz von rund 640 Millionen Euro.

Die Brauereien Puntigam und Göss sind jedoch nicht die einzigen Betriebe in der Steiermark, deren Energieanlagen die KELAG Wärme GmbH betreibt. Weitere Beispiele sind das Landessonderkrankenhaus Sigmund Freud und das Kartonagenunternehmen MWV Austria GmbH in Graz sowie die C&D Foods Austria GmbH in der Nähe von Birkfeld.

 

BEISPIELE SPEZIELLER ANWENDUNGEN DER KELAG-FERNWÄRME IN ÖSTERREICH:

BEERENFROST KÜHLHAUS GMBH IN LIEBOCH
Österreichs zweitgrößtes Tiefkühlhaus nutzt die Biowärme der KELAG Wärme nicht nur für das Beheizen der 70.000 m3 Lagervolumen, sondern vor allem auch dazu, Früchte aus aller Welt für deren weitere Verwendung aufzutauen. So können rund 9.000 t Beeren und Obst von Partnern rund um den Globus importiert und weiterverarbeitet werden.

www.beerenfrost.com


BEST WATER TECHNOLOGY IN MONDSEE
Der Industriebetrieb Best Water Technology (BWT) setzt für die neuen Produktionseinrichtungen Heißwasser mit 160°C zur Sterilisation ein, welches im 600 Meter entfernten Heizwerk der KELAG Wärme GmbH mittels Biomasse erzeugt und über ein Rohrleitungssystem zu BWT transportiert wird.

www.bwt.at

 

MAISTROCKNUNGEN IN ST. ANDRÄ UND HARTBERG
Auch beim Trocknen von Mais sind ökologische Grundsätze ein wichtiger Baustein. Die KELAG Wärme GmbH ist mit ihren Partnern Raiffeisen und Wechselgau – zwei regionale Genossenschaften – für die umweltschonende Trocknung von Mais verantwortlich. Insgesamt werden beiden Kunden jährlich über vier Millionen Kilowattstunden umweltfreundliche Energie geliefert.

 

EIERMACHER GEFLÜGEL GMBH IN KREMSMÜNSTER
Für das Frühjahr 2014 ist in Kremsmünster der Bau einer Brüterei für Legeküken und Biomastküken geplant, in welcher jährlich rund fünf Millionen Küken erbrütet werden sollen. Die KELAG Wärme liefert die notwendige Bio-Fernwärme für die Brüterei und die Lager- und Verpackungshalle.

www.eiermacher.at

 

PROLACTAL GMBH IN HARTBERG
Biowärmenutzung für den industriellen Prozess: Die Prolactal ist darauf spezialisiert, mittels moderner Filtrations- und Membrantechnologie wertvolle Eiweiße sowie Milchzucker (Laktose) aus Milch und Molke zu gewinnen. Diesem Prozess ist eine Trocknung nachgeschaltet, bei der den Produkten ein Großteil des Wassers entzogen wird. Dies reduziert die Transportkosten um ein Vielfaches und macht die Produkte für viele Monate haltbar. Der für die Eindampfung und Trocknung benötigte Prozessdampf stammt aus 100 % erneuerbarer Energie aus dem Biomasse-Heizwerk der KELAG Wärme GmbH – ein wichtiger Schritt, um den ökologischen Fußabdruck hochwertiger Endprodukte weiter zu verbessern.

www.prolactal.com

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