Sicherheit großgeschrieben: ausgereifte Sicherheitskonzepte der Multicar M29- und M31-Geräteträger

Autor: Patricia Pfister , 24.01.2022

Bis zu acht Stunden am Tag sitzt ein Fahrer in seinem Geräteträger: Damit bei solch langen Arbeitseinsätzen die Konzentration nicht eingebüßt und somit die Arbeitssicherheit beeinträchtigt wird, ...

... hat der Kommunalfahrzeug-Spezialist Hako sich ein abgerundetes Sicherheitskonzept erdacht. Dadurch wird ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gesundheit und Arbeitskraft von Mitarbeitern – und somit ein entscheidender Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Kommunen und Unternehmen – geleistet.

Weniger Personal, immer leistungsfähigere Maschinen, sich stetig verändernde Abläufe – der Mix aus Kosten- und Modernisierungsdruck macht es Kommunen, kommunalen Dienstleistern und Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen nicht immer leicht, dem Thema Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz die nötige ­Priorität einzuräumen. Der deutsche Fahrzeughersteller Hako nimmt darum seinen Kunden diese Bürde mit seinen ausgefeilten Sicherheitskonzepten in den Geräteträgern Multicar M29 und M31 ab. Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz haben bei den kompakten Geräteträgern Multicar M29 und M31 einen hohen Stellenwert. Neben der Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten ist es für die Multicar-Entwickler auch immer wichtig, die arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren wie Stress oder Burn-out präventiv zu reduzieren. Um dies zu erreichen, verfügen diese Fahrzeuge über einen sehr hohen Sicherheitsstandard, der in der Summe seiner Ausprägungen heute einzigartig ist.    

1. Präventive Unfallverhütung    
Sicherheit beginnt mit dem Fahrzeugkonzept. Schon in der Entwicklungsphase des Multicar M29 und des M31 haben sich die Hako-Ingenieure an den hohen Standards orientiert, die für den Bau von Lkw gelten. Allradantrieb, ein integriertes 4-Kanal-ABS beim Multicar M31 bzw. ein Hydrostat-ABS beim Multicar M29 und innenbelüftete 4-Rad-­Scheibenbremsen sind bei diesen Geräteträgern Standard und sorgen für ein stabiles Fahrverhalten in allen Situationen. Ein besonderes Highlight des Multicar M29 mit hydrostatischem Fahrantrieb ist seine variable hydrostatische Bremskraft, die serienmäßig an Bord ist. Über einen dreistufigen Wippschalter stellt der Fahrer je nach Situation ein, wie stark der hydrostatische Fahrantrieb verzögert – vom „Mitschwimmen“ im Großstadtverkehr bis zur wirkungsvollen Unterstützung der Betriebsbremse. Insbesondere bei längeren Gefällestrecken, bei voller Beladung und hohem Tempo wird dadurch die Betriebsbremse geschont,  deren volle  Leistungsfähigkeit bleibt erhalten. Ein neuartiges ABS sichert das Fahrzeug zusätzlich beim Bremsen und schützt damit effektiv vor ungewollten Fehleinschätzungen der Fahrsituation. Diese, „Hydrostat-ABS“ genannte, elektronisch geregelte Kombination aus hydrostatischer „Motor“-Bremse und ABS ist einzigartig und bietet unter anderem bei starkem Gefälle und hoher Nutzlast ein entscheidendes Sicherheits-Plus, serienmäßig. Aber auch wenn es steil bergauf geht, hat der hydrostatische Fahrantrieb einen weiteren Pluspunkt zu bieten: Eine mechanische Untersetzung bietet zusätzliche Zugkraftreserven an. So verlieren Steigungen beim Arbeiten ihren Schrecken. Außerdem sorgt die mechanische Untersetzung dafür, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit noch feiner an die Aufgaben anpassen lässt. Beide Modelle glänzen durch ein ausgewogenes Fahrverhalten und eine sichere Straßenlage im unbeladenen als auch beladenen Zustand. Beim Multicar M31 wird dies zum Beispiel durch eine Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern an der Vorderachse sowie progressiven Blattfedern mit Teleskopstoßdämpfern an der Hinterachse erreicht. Darüber hinaus ist bei allen M29- und M31-Modellen das Tagfahrlicht serienmäßig, großflächige Reflektoren und eine LED-Rundumkennleuchte sind verfügbar und machen hell und klar auf das nahende Arbeitsfahrzeug aufmerksam. Damit nicht nur der Multicar gut gesehen wird, sondern auch der Fahrer aus dem Multicar heraus gut sieht, wurde der rollende Arbeitsplatz mit sehr viel Sorgfalt konzipiert. Das Ergebnis ist ein ergonomisch designtes Space-Frame-­Fahrerhaus, das rundum sicheres Arbeiten ­ermöglicht. So bietet zum Beispiel die tief ­heruntergezogene Panorama-Frontscheibe ­sowohl beim Multicar M29 als auch beim Multicar M31 beste Sicht auf die Fahrbahn und das Frontanbaugerät. Selbst die Scheibenwischer wurden so angeordnet, dass sie diese Weitsicht nicht behindern.    

2. DEKRA-zertifizierter Unfallschutz    
Selbst wenn der Fahrer einen Unfall nicht mehr verhindern kann, schützen die Hako-­Geräteträger ihre Insassen so zuverlässig, dass sie das begehrte DEKRA-Siegel tragen ­dürfen. Die Fahrgastzellen dieser beiden Geräteträger verfügen über DEKRA-getestete Sicherheitsstrukturen gemäß der Richtline ECE-R 29 für den Insassenschutz von Fahrzeugkabinen von Lkws. Bei diesem standardisierten, strengen Testverfahren wird sowohl eine Frontaufprallprüfung als auch eine Festigkeitsprüfung des Kabinendachs durchlaufen, die mit Bravour bestanden wurden. Darüber hinaus erfüllen beide Modelle auch die ECE-R-14-Norm, welche die feste Verankerung der Dreipunkt-Sicherheitsgurte unter hoher Belastung bestätigt. Alle Sitze, vom einfachen Statik-Sitz bis zum luftgefederten Vollkomfort-Fahrersitz, können mit Kopfstützen ausgerüstet werden bzw. sind serienmäßig schon ausgerüstet. So sind die Insassen rundum sicher geschützt.    

3. Arbeitsschutz zur Verhütung von Berufskrankheiten    
Bis zu acht Stunden am Tag sitzt ein Fahrer in seinem Multicar. Um seine Leistungsfähigkeit und Ausdauer zu erhalten, holt der Hersteller Hako ein Maximum an Raum aus dem Fahrerhaus dieser kompakten Geräteträger heraus. Obwohl die Außenmaße mit einer Breite von 1,33 m (Multicar M29) bzw. 1,63 m (Multicar M31) und einer Höhe von 2,09 m bzw. 2,20 m den kompakten Gesamteindruck bestätigen, fühlt sich in diesen Kabine auf den komfortabel gefederten Sitzen selbst ein großgewachsener Fahrer rundum wohl – und hat das Gefühl, in einem weit größeren Fahrzeug zu sitzen. Dank der höhen- und neigungsverstellbaren Lenksäule, den vielen Einstellmöglichkeiten der Sitze, der klappbaren Armlehne und einfachen Verstellmöglichkeiten des Gurts finden auch wechselnde Fahrer jeweils schnell die ideale Sitzposition zum ermüdungsfreien Arbeiten. Ergonomisch angeordnete Bedienelemente bieten außerdem einen hohen Komfort und tragen somit auch zu sicherem Arbeiten bei. Die Kabine ist darüber hinaus optimal gegen Geräusche gedämmt und verfügt optional über eine Klimaanlage. Auch das moderne Fahrwerk trägt zur Gesundheit bei, da es Stöße und Schwingungen wirkungsvoll abfängt und damit die Rücken der Insassen schont.    
    
Besser Vorsorgen als Nachsorgen    
Mit diesem abgerundeten Sicherheitskonzept leistet Hako einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und Arbeitskraft von Mitarbeitern – und damit einen entscheidenden Beitrag zur Wirtschaftlichkeit von Kommunen und Unternehmen.

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Die Führerhäuser des Multicar M29 und M31 dürfen das DEKRA-Siegel tragen, das den besonderen Schutz der Insassen gemäß der ECE-R-29-Richtlinie bestätigt.

Foto: Hako

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Auch die tief heruntergezogene Frontscheibe des Multicar M31 ist Teil des Sicherheitskonzepts.

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Multicar M29

Foto: Hako

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Multicar M31

Foto: Hako

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Das integrierte Hydrostat-ABS und die innenbelüfteten 4-Rad-Scheibenbremsen beim Multicar M29 tragen entscheidend zur präventiven Unfallverhütung bei.

Foto: Hako

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Sitze mit Pkw-Komfort und viele weitere Features schonen den Rücken und erhalten die Arbeitskraft der Insassen des Multicar M29 bzw. M31.

Foto: Hako