Abbiegeassistenzsystem von Hako: Mehr Sicherheit unterwegs

Autor: Patricia Pfister , 11.01.2021

Zukunftsfähige Kommunaltechnik muss nicht nur effizient, sondern auch sicher sein. Denn der Einsatz in Städten und Wohngebieten stellt die Fahrer immer wieder vor herausfordernde Verkehrssituationen.

Systeme wie der neue Abbiegeassistent von Hako unterstützen den Fahrer im Arbeitsalltag und helfen, potenzielle Gefahrensituationen zu vermeiden.

Das Aufeinandertreffen eines Fahrzeugs mit einem Fußgänger oder Radfahrer beim Rechtsabbiegen gilt als eine der gefährlichsten Situationen im Straßenverkehr. Durch Sehen und Gesehenwerden lassen sich Verkehrsunfälle am besten vermeiden. Doch so einfach sich diese Verhaltensgrundregel anhört, so schwierig ist ihre Umsetzung im Fall von rechts abbiegenden Fahrzeugen an Kreuzungen oder Einmündungen. Befindet sich der unmotorisierte Verkehrsteilnehmer im toten Winkel, ist die Verhaltensgrundregel Sehen und Gesehenwerden außer Kraft gesetzt. Denn diesen Bereich kann der Fahrer trotz Spiegel nicht einsehen. Diese besondere Gefahr ist vielen Radfahrenden und Zu-Fuß-Gehenden nicht bewusst. Rücksichtnahme, Vorsicht und Aufmerksamkeit sind also für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer oberstes Gebot, um Kollisionen zu vermeiden. Während sich die meisten Verhaltenstipps vor allem an Radfahrer richten – beispielsweise hinter Fahrzeugen und nicht daneben warten, wenn man bei einer roten Ampel steht, oder beim Überqueren einer Kreuzung sich per Schulterblick vergewissern, ob ein Rechtsabbieger von hinten kommt –, werden motorisierte Verkehrsteilnehmer wiederum technisch aufgerüstet, um gefährliche Situationen beim Abbiegen zu verhindern.     

Optische und akustische Warnung für mehr Sicherheit von Passanten und Radfahern    
Mit dem neuen Abbiegeassistenten für Kommunaltechnikmaschinen schafft Hako Abhilfe und kann die Gefahren beim Rechtsabbiegen wesentlich verringern. Das innovative Kamera-­Software-System der Firma LUIS Technology GmbH erkennt Fußgänger und Fahrradfahrer im toten Winkel und gibt eine optische und akustische Warnung. Dabei werden statische und sich entfernende Objekte herausgefiltert. Aktiviert wird das Assistenzsystem über den Blinker, ab einer bestimmten Geschwindigkeit oder über den Lenkeinschlagwinkel.

Der Mensch im Fokus    
Eine Pflicht, Lkws mit Abbiegeassistenzsystemen auszustatten, besteht trotz Forderung verschiedener Interessengruppen bisher noch nicht. Hako geht diesen Schritt schon vor dem offiziellen Beschluss – zur Sicherheit von Anwender und Umfeld. Denn die steht bei Hako immer an erster Stelle. So sind zum Beispiel die Außenreinigungsmaschinen Citymaster mit einer umsturzgeprüften Sicherheitskabine (ROPS) ausgestattet. Die Lasten- und Geräteträger Multicar verfügen über ein DEKRA-geprüftes 2-Personen-Sicherheitsfahrerhaus. Details wie Rückfahr­signalgeber und Kamerasysteme für erweiterte Blickwinkel dienen zum Schutz der Passanten. Der neue Abbiegeassistent als bisher einziges System mit allgemeiner Betriebserlaubnis ist die nächste, konsequente Entscheidung von Hako für mehr Sicherheit im Arbeitseinsatz.

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Bei Hako steht Sicherheit an erster Stelle – nicht nur für den Anwender, sondern auch für das Umfeld, so auch der Gedanke hinter dem neuen Abbiegeassistenten.

Grafik: Hako

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Details wie Rückfahrsignalgeber und Kamerasysteme für erweiterte Blickwinkel dienen bei den Multicar-Modellen zum Schutz der Passanten.

Foto: Hako