kollision ohne folgen: nachgiebige gehweg-­begrenzung dank flexibler strassenpoller

Autor: Patricia Pfister , 02.11.2020

Eine niveaugleiche Gestaltung von Fahrbahn und Gehweg verhindert zwar so manch zerkratzte Felge durch gestreifte Randsteine und verleiht dem Zentrum von Pörtschach am Wörthersee eine offenes Ortsbild.

Doch gefährdeten ausweichende Autofahrer an mancher Stelle passierende Fußgänger. Dem wollte man mit stabilen Straßenpollern Einhalt gebieten – was zu mehr Ärger durch Kollisionen samt beschädigter Fahrzeuge und ramponierter Poller führte. Um die Verkehrssicherheit und eine kostengünstige Erhaltung der Verkehrselemente unter einen Hut zu bringen, entschied man sich schließlich für die intelligente und finanziell schonende Lösung von ITEK Verkehrs- und Beschilderungstechnik aus Kärnten. Die vom Unternehmen ITEK vertriebenen Jislon-Poller zeichnen sich durch ihre Flexibiliät und gleichzeitige Standfestigkeit aus – denn nach jeder Kollision kommen die Straßenpoller in ihre ursprüngliche stehende Position zurück.

Am Nordufer, an einer besonders pittoresken Stelle des Wörthersees, schiebt sich eine kleine Halbinsel in das Gewässer, zur Linken und zur Rechten gesäumt vom traditionsreichen Badeort Pörtschach. Reizvolle Villen und stilvolle Seehäuser zeugen davon, dass man hier schon immer gepflegt wohnte und sich gerne traf. Das trifft auch heute noch zu: In der warmen Jahreszeit locken türkisblaues Wasser, grün gesäumte Ufer und das stimmige Ortsbild zahlreiche Touristen in die Kärntner Gemeinde. Damit einhergehend steigert sich auch das Verkehrsaufkommen – und wo Autos, Radfahrer und Fußgänger aufeinandertreffen, erhöht sich auch die Unfallgefahr. Unabhängig von Haupt- oder Nebensaison sollte diese weitgehend eingedämmt werden. Besonders eine Stelle wollte Karl Kanauf von der Gemeinde Pörtschach, zuständig in der Abteilung Bautechnik und Infrastruktur, sicherer für alle Verkehrsbeteiligten machen: An der Hauptstraße, die durch das Ortszentrum führt, wurde der Gehweg niveaugleich zur Fahrbahn gestaltet, eine Trennung dieser beiden Verkehrsflächen ist daher relativ schwierig. Klassische Straßenpoller zur Sicherung des beidseitigen Gehweges würden sich anbieten, doch „die Priorität lag darauf, dass keine Elemente verwendet werden, die bei Kontakt mit Fahrzeugen Schaden erleiden“, war laut Karl Kanauf die Bedingung an die Verkehrssicherheitselemente. Denn mit Stahlpollern hatte man in der Gemeinde keine allzu guten Erfahrungen gemacht: „Es wurden bereits Metallpoller installiert, die machen leider immer Probleme, wenn sie angefahren werden“, so der Gemeindemitarbeiter. Die Poller verbiegen, der zeitliche und wirtschaftliche Aufwand diese zu reparieren oder zu ersetzen ist relativ hoch. Noch vor rund sechs Jahren blieb der Gemeinde keine andere Option, als die ramponierten Straßenpoller auszutauschen, bis ihr das Unternehmen ITEK Verkehrs- und Beschilderungstechnik die ideale Lösung für das Problem vorstellte: die Jislon-Poller. Zwar handelt es sich hierbei auch um Straßenpoller, doch um eine spezielle Variante. Die Poller sind aus CE-zertifziertem Kunststoff hergestellt und flexibel; werden sie überfahren, richten sie sich wieder auf, ohne Schäden am Auto zu hinterlassen. Dadurch ersparen sich Autofahrer, die dieses Malheur verursacht haben, teure Reparaturarbeiten bei ihrem Fahrzeug und die zuständige Straßenbehörde entgeht dem oft kostenintensiven Austausch eines demolierten Pollers.    

Jislon-Poller optisch kaum von Stahlpollern unterscheidbar    
Die Verkehrssicherungselemente für den inner­städtischen Einsatz sind optisch kaum von einem traditionellen Gusseisen- oder Stahlpoller zu unterscheiden und lassen sich optimal für alle Bereiche zur Sicherung von öffentlichen Plätzen einsetzen. ­Da­­durch wird zum Beispiel eine flexible Spureneinteilung des Verkehrsflusses ermöglicht oder die Abgrenzungen von Parkflächen in Tiefgaragen, auf Parkplätzen oder in Parkhäusern geschaffen. Auch Sperrflächen können so deutlich gekennzeichnet und unbefahrbar gemacht werden. Oder die Poller werden wie in Pörtschach angewandt, um die Wahrung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten: So bilden die Straßenpoller eine perfekte Trennlinie zwischen der durch die Kärntner Gemeinde führende Fahrbahn zum Gehweg. Im Zentrum wurden auf einer Gesamtlänge von rund 800 m abschnittsweise Gruppierungen von drei bis fünfzehn Pollern aufgestellt. So wurde eine optische Barriere zwischen der Fahrbahn und dem Gehweg geschaffen, die aber die Querung der links und rechts mit Geschäften bespickten Straße durch Fußgänger nicht behindert.    

Straßenpoller als „Steh-auf-Männchen“    
Zahlreiche Male lassen sich die Jislon-Poller unbeschadet an- beziehungsweise überfahren. Dass das auch bei jenen in Pörtschach installierten Pollern passiert ist, ist sich Karl Kanauf sicher. Schließlich weiß er von einigen Kollisionen mit den zuvor eingesetzten Stahlpollern zu berichten, die sich ebenfalls entlang der Hauptstraße befinden. Doch beweisen kann er es nicht, denn die von ITEK gelieferten Verkehrssicherheitsele­mente überstehen die Anfahr­unfälle ohne Kratzer. „Bisher konnten wir keine Mängel feststellen.“    

Unkomplizierte Montage und Demontage    
Zusätzlich punkten die Poller von ITEK mit ihrer raschen Einsetzbarkeit dank der einfachen und kostengünstigen Montage und Demontage. Der Einbau erfolgt entweder mittels Bodenhülse (Type NSE und NS) oder mittels Verklebung der Bodenplatte (Type NF). Da sogar bei Überfahrten von 60 km/h bei den Pollern kaum Ausfälle verzeichnet werden, beschränken sich der Wartungsaufwand und der finanzielle Einsatz auf ein Minimum. Sollte aber ein Poller ausgetauscht werden, kann man diesen ohne großen Aufwand einfach herausschrauben und durch einen neuen ersetzen, ohne dass der Bodeneinbau erneuert werden muss. In Pörtschach passiert das alljährlich im Winter, dann werden die Straßenpoller demontiert, um Platz für den Winterdienst und um Lagerflächen zu schaffen. Außerdem lobt Karl Kanauf auch das dezente Aussehen der Jislon-Poller: „Durch die Metallic-Optik sind die Kunststoffpoller kaum von Stahlpollern unterscheidbar.“ Was zusätzlich für einen vorschriftsmäßigen Verkehr sorgt – schließlich möchte niemand mit einem Straßenpoller kollidieren. Obwohl in Pörtschach ein Zusammentreffen von Auto und Jislon-Poller für beide Seiten glimpflich ausgehen würde.

Tags: ,

Poller Poertschach web2

 

Die Gehwege entlang der Hauptstraße in Pörtschach wurden niveaugleich zur Fahrbahn gestaltet. Um trotzdem eine Barriere für Fahrzeuge und zum Schutz der Fußgänger zu schaffen, wurden abschnittsweise Jislon-Poller von ITEK montiert.

Foto: ITEK

04 bending flow web2

 

Weder Autofahrer noch Gemeinde müssen bei einer Kollision von Fahrzeugen und Jislon-Pollern mit finanziellen Konsequenzen rechnen – dank der flexiblen Bauart des Verkehrssicherheitselementes.

Foto: ITEK