ld2-software erleichtert das wartungs- und aufgabenmanagement in der gemeinde

Autor: Patricia Pfister , 09.11.2020

Die Übersicht über die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde zu bewahren, ist gar nicht so einfach, jedoch um eine funktionierende Infrastruktur aufrecht zu erhalten, unerlässlich.

Eine praktische und kostengünstige Hilfestellung bietet das LD2 Wartungs- und Aufgabenmanagement. Die ständig mit dem GIS im Datenableich befindliche Software eignet sich ideal für die Betriebsführung, Überprüfung und Instandhaltung von Leitungsobjekten, über die Straßenbeleuchtung bis hin zur ­Hydranteninspektion und vieles mehr – individuell und einfach auf die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebes anpassbar.

Neben den rund 19.000 Einwohnern der Gemeinden im Landkreis Erding beliefert der Zweckverband zur Wasserversorgung Moosrain auch den Flughafen München – mit über 46,3 Millionen Passagieren pro Jahr und 40.000 Beschäftigten Deutschlands zweitgrößter Flughafen – mit Trink-, Brauch- und Feuerlöschwasser. Um permanent den Überblick über das gesamte Leitungssystem zu bewahren, vertraut der Zweckverband auf das Wartungsmanagement von LD2. Das Kärntner Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit seiner Software unkomplizierte Lösungen für Wassermeister, genauso wie für Gemeindemitarbeiter oder kommunale Dienstleister zu bieten – praktisch via Tablet nutzbar. „Bei der Wartung kommt es darauf an, dass das System immer auf den gleichen Datenbestand zugreift. Somit können sehr einfach GIS-Objekte mit einer Aufgabe für das Feld verknüpft werden“, erklärt LD2-Geschäftsführer Ing. Oliver Hronek-Krug. „Dadurch ist ein Wasserwart oder Gemeindemitarbeiter nach einer fünfminütigen Einschulung in der Lage mit unserer Software Objekte im Feld zu erfassen, die im selben Moment vollautomatisch gezeichnet am Bildschirm erscheinen.“ Der kontaktlose Datenabgleich mit dem LD2 GIS erleichtert das Arbeiten im Feld noch zusätzlich, eine weitere Nachbearbeitung der „Vermessungsknödel“ – wie der Programmierer die einheitlich dargestellten, für den Laien kaum entzifferbaren Vermessungspunkte nennt – von Dienstleistern oder durch eigenen Zeitaufwand entfällt völlig.    

Wartungsmanagement zur  Hydranten-Überprüfung & Co.    
Der Zweckverband zur Wasserversorgung Moosrain zählt unter anderem auf das LD2 Wartungsmanagement, um die periodische Hydrantenüberprüfung koordiniert und sauber dokumentiert durchzuführen. Zu inspizierende GIS-Objekte werden mit wenigen Klicks zu einer Außendienstaufgabe hinzugefügt. Damit wird dem Außendienst mitgeteilt, wie viele Hydranten zu überprüfen sind und wo sie sich befinden. Mittels GPS findet der Mitarbeiter die Stelle, wo eine Wartungs- oder Reparaturtätigkeit durchzuführen ist, da die Aufgabenorte dem System exakt bekannt sind. Der dazugehörige Plan wird GPS-unterstützt jede Sekunde aktualisiert, eine Verwechslung von Objekten wird somit nahezu ausgeschlossen, da sich nur im Sperrradius die Wartungsmaske öffnet.    

Jederzeit die Übersicht bewahren    
Die Daten werden mit dem GIS verknüpft, somit ist ein vollwertiges GIS mit am Feld. Dadurch ergeben sich vielfältige Vorteile: So kann beispielsweise unkompliziert überprüft werden, wie viele Objekte bereits inspiziert wurden und ob die Aufgabe bereits erledigt wurde – diese Zustandsbewertung erfolgt in Echtzeit beim Datenabgleich. Praktisch erweist sich das Wartungsmanagement auch bei der Teamarbeit: Die gesamte Historie an Aufgaben und Bewertungen ist immer im System gekoppelt mit dem LD2 GIS, eine übersichtliche Aufgabenverteilung im Betrieb ist dank des Programms möglich.    

Zahlreiche weitere Nutzungsmöglichkeiten    
Das Wartungsmanagement-System kann natürlich nicht nur wie beim Zweckverband zur Wasserversorgung Moosrain bei der Überprüfung von Hydranten helfen, sondern eignet sich auch ideal für Inspektionen von Leitungsobjekten für alle Gewerke (Strom, Gas, Wasser, Abwasser), um Reparaturaufgaben zu organisieren und zu überwachen – etwa bei der Straßenbeleuchtung oder bei Asphaltschäden –, um Zähler abzulesen, zur Überprüfung von Baumschnitt oder um Informationen von Objekten organisiert einzuholen. „Viele weitere Möglichkeiten sind uns noch gar nicht bekannt, weil das System extrem skalierbar ist“, berichtet Oliver Hronek-­Krug von den vielen zusätzlichen potentiellen Optionen, die die Software-Lösung noch bietet.    
    
Aufträge an Dienstleister besser nachvollziehbar    
Auch in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern punktet die Software: Nur innerhalb eines Sperrradius kann der Außendienstmitarbeiter die Eingabe des Berichtes abspeichern. Dabei wird das Objekt auch schon maschinell bewertet. Der Kunde hat dadurch die Gewissheit, dass seine Auftrag ordnungsgemäß ausgeführt wird. Nur so ist es überhaupt möglich, gewisse Aufgaben an den Dienstleister auszugliedern. Die Art und Anzahl der Eingabefelder kann für jede beliebige Funktion vom Kunden selbst sehr einfach vorgegeben werden. Kommen die Außendienstmitarbeiter vom Feld in den Betrieb, werden die Daten mit einem Fingertipp am Touchscreen per WLAN ins GIS und in die Verwaltungssoftware gespielt. Neue Aufgaben werden sogleich auf das mobile Gerät gespielt. Der Kunde öffnet nur die Desktopanwendung vom LD2 Wartungsmanagement und sieht sofort wieviel Prozent der Aufträge erledigt sind und was die bisherigen Inspektionen ergeben haben – somit gibt es keine lästigen Papierformulare und Tabellendokumente mehr. Auffällige Objekte können danach rasch wieder zu einer Reparaturauf­gabe hinzugefügt werden, ein Auftrag ist komplett erfüllt, wenn kein Objekt mehr zur Bearbeitung aufgelistet ist. In der Desktopanwendung kann jederzeit der Status jeder offenen Aufgabe überwacht werden. Der Vorgesetzte hat die Möglichkeit, jederzeit den Status von Außendienst-i tätigkeiten einzusehen und mit den gewonnen Erkenntnissen Reparaturen zu budgetieren oder zu planen. „Das Beste aber ist, Sie haben eine perfekte Übersicht über den Status einer Aufgabe, und die Zustandsbewertung übernimmt das LD2“, erläutert Oliver Hronek-Krug. „Das bedeutet, dass von tausenden Objekten, die überprüft werden, nur mehr jene Berichte gesichtet werden müssen, bei denen es gravierende Mängel gibt.“    
    
Zeit und Geld sparen mit LD2-Software    Das Wartungsmanagement errechnet im Feld beim Erstellen des Prüfberichtes bereits den Zustand des Objektes. Das spart Zeit und somit Geld. Gespart werden kann auch durch die übersichtlichen Anschaffungskosten: Das Wartungsmanagement ist inklusive einem Tag Einschulung vor Ort um ca. 6.000 Euro erhältlich. Die Wartung im Feld kann sowohl mit einem Tablet, als auch mit einem Smartphone durchgeführt werden. Mit wenigen Handgriffen können sogar Materiallisten für die Hausanschlussherstellung damit erstellt werden. Die Ergebnisse einer Überprüfung werden in die GIS Datenbank gespeichert, wo man sich eine farbige Grafik und Statistik im Plan jederzeit ansehen kann. Weiters ist im GIS gleich ersichtlich, welches Objekt bereits wie oft überprüft wurde.

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Über die Desktop-Anwendung von LD2 ist auf einen Blick erkennbar, wieviel Prozent einer gestellten Aufgabe aktuell bereits erledigt wurden.

Grafik: LD2

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Inspektionen etwa von Hydranten aber auch von Leitungsobjekten für alle Gewerke werden dank des Wartungsmanagementsystems wesentlich vereinfacht. Auffällige Objekte können innerhalb des Systems zur Reparaturliste hinzugefügt werden. Dadurch sind zu bewerkstelligende Aufgaben übersichtlich erkennbar.

Foto: LD2

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Eine Smartphone-App rundet das Wartungspaket ab – ideal etwa für den Einsatz der Hydrantenüberprüfung. Es müssen somit keine Endgeräte zur Verfügung gestellt werden.

Foto: LD2

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Mittels GPS findet der Mitarbeiter die Stelle, wo eine Wartungs- oder Reparaturtätigkeit durchzuführen ist, da die Aufgabenorte dem System exakt bekannt sind.

Grafik: LD2