reduzierter salzverbrauch und verfeinertes Streubild auf winterthurs gehwegen

Autor: Patricia Pfister , 08.03.2021

Gehwege mit unschönen Salzflecken und ein zu hoher Verbrauch von Streumittel: Das waren die ausschlaggebenden Gründe für das Tiefbauamt Winterthur, sich nach einem neuen Streugerät umzuschauen.

Fündig wurde man beim Kommunaldienstspezialisten Zimmermann: Der Streuer D301 seines Lieferpartners Kugelmann entsprach genau den Vorstellungen des Tiefbauamts. Dank ausgklügelter Streutechnologie wird ein gleichmäßiges Streubild erzielt und dabei der Salzverbrauch eingedämmt.

Nicht nur Straßen und breite Verkehrsflächen müssen vom Winterdienst in der kalten Jahreszeit eisfrei gehalten werden, auch auf die Sicherheit der Fußgänger soll geachtet werden. Hier liegt die Herausforderung für Gemeinden, die passende Gerätekombination zu finden. So stand die Stadt Winterthur vor dem Problem, zwar mit einem unter 1,30 m breiten Kleinsttraktor einen Geräteträger gefunden zu haben, der auf den schmalen Gehwegen Platz findet, jedoch am dazu passenden Salzstreugerät, das die Erwartungen des Bauhofs erfüllte, scheiterte es bislang. Das bis 2017 zum Einsatz gekommene Gerät enttäuschte vor allem durch sein unschönes Streubild: „Beim Präparieren zog man hässliche Salzspuren, weiße Punkte und Striche befanden sich danach überall auf den Gehwegen“, berichtet Marco Hofmeister, Leiter Beschaffung, Infrastruktur und Sicherheit im Tiefbauamt Winterthur. Beim Ersatz für das Altgerät legte man demensprechend Wert auf ein optimales Streubild. Und auch gleich weitere Schwachpunkte des alten Streuers sollten mit dem neuen ausgemerzt werden: Der Salzverbrauch sollte reduziert werden und die Materialbeschaffenheit des Streuers von hoher Qualität. Bei einem Streugerät bedeutet das in erster Linie Korrosionsschutz – kein Stahl, dafür rostfreies Material.     

Präzises Streuverhalten gefragt    
Ein Gerät, das all diese Voraussetzungen erfüllte, fand man in dem Kugelmann-Streuer D301, ausgeliefert vom Schweizer General­importeur Zimmermann. Begeistern kann das Modell vor allem mit seinem präzisen Streuverhalten: Über eine intuitiv zu bedienende Steuerung können Streumenge und -breite exakt definiert werden. „Man kann den Streuer sehr genau justieren – die Technik ist sehr zuverlässig. Wird eine Dosierung von 10 g/m2 eingestellt, werden diese auch ausgestreut“, so Marco Hofmeister. Schwankungen, die sich negativ auf die ökologische und ökonomische Bilanz auswirken würden, werden mittels ausgeklügelter Technik eingedämmt. Durch exakte und gleichmäßige Querverteilung des Streustoffes wird ein homogenes Streubild erzielt, woraus maximale Streusicherheit und  letztendlich Sicherheit im Straßenverkehr resultiert. Dass diese hohe Dosiergenauigkeit weiterhin gewahrt wird, gewährleistet der gute Service von Kugelmann-Partner Zimmermann. Dazu gehört die alternierende Kontrolle der Streumenge und -breite. Zum einen dient diese regelmäßige Prüfung der Sicherheit – der Winterdienst bringt die nötige Menge Salz auf die Straße. Zum anderen auch der Wirtschaftlichkeit. Das kann auch Marco Hofmeister aus der Praxis bestätigen: „Wir kommen mit derselben Menge Salz eine um ein Drittel längere Routentrecke weiter.“ Gleichzeitig kann bei stark vereisten Stellen punktuell die Salzmenge erhöht werden. Die längere Arbeitsdauer pro Durchgang kommt auch der Zufriedenheit der Winterdienstmitarbeiter zugute: Zum Neubeladen mit Salz muss nun viel später gefahren werden. Das Altgerät verlor Salz sobald das Fahrzeug angestartet wurde und das Laufrad die Spindel angetrieben hat – das Streumittel tropfte einfach auf die Straße. Diese Salzverluste sind nun passé.    

Hochwertige Materialien    
Ein weiterer wesentlicher Pluspunkt ist die hochwertige Verarbeitung der Winterdienstgerätschaften von Kugelmann, die vor allem auf die Langlebigkeit der Produkte zielt. So sind alle mit Salz in Kontakt tretenden Bauteile aus Chromstahl, um Korrosion vorzubeugen. Im Inneren des Geräts ist zum Teil Kunststoff verbaut. „Die Basis, sprich der komplette Unterbau samt Innenleben, ist aus Edelstahl gefertigt, der Tank jedoch im Rota­tionsgussverfahren aus hochwertigem Kunststoff“, erläutert Sebastian Kugelmann vom gleichnamigen Allgäuer Winterdienstspezialisten. Somit gelingt es uns, einen sehr wirtschaftlichen und hinsichtlich Langlebigkeit unschlagbaren Streuer zu produzieren. Aus dem niedrigen Eigengewicht resultiert geringer Treib­stoffverbrauch und die Möglichkeit maximaler Zuladung.“    

Modifikation von Zimmermann führte zu Wunschergebnis    
Als kleine Tüftelei stellte sich die Zusammenspiel von Streugerät und Geräteträger heraus: Der kleine Traktor zeigte sich etwas leistungsschwach in Hinblick auf die Hydraulik. So kann er den Streuer zwar anheben, schafft es aber nicht diesen dauerhaft samt Inhalt in der Höhe zu halten. Dafür konstruierte das Tiefbauamt Winterthur mithilfe von Zimmermann eine Art Stützräder. Dafür wird der Streuer ähnlich wie ein Räumschild in Schwimmstellung gehalten – zu beachten ist bei der Nutzung einzig, dass man beim Wechsel von der Straße auf den Gehsteig oder umgekehrt, den Streuer anheben muss. Da sich auch dank dieser Modifikation die Arbeit mit dem Streugerät als besonders anwenderfreundlich gestaltet und das Ergebnis überzeugte, kaufte man seit der Erstanschaffung 2017 acht weitere Geräte des Modells D301.

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Die Materialkombination Edelstahl plus hochwertiger Kunststoff punktet hinsichtlich Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Foto: Kugelmann

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Streubreite und -menge können bequem vom Fahrersitz aus stufenlos eingestellt werden.

Foto: Kugelmann

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Dank der Schneckenförderung  wird eine exakte Dosiergenauigkeit gewahrt.

Foto: Kugelmann

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Der Streuteller sorgt für ein homogenes Streubild und eine exakte Querverteilung des Streustoffes.

Foto: Tiefbauamt Winterthur

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Angebaut auf einem Kleintraktor hält das Streuer-­Modell D301 die Gehwege in Winterthur eisfrei.

Foto: Tiefbauamt Winterthur