Mobile Silos steigern die Effizienz von Bauhöfen im kommunalen Winterdienst

16. Januar 2026, Lesedauer: 5 min

Wenn der Winter über Nacht zuschlägt, müssen Bauhöfe schnell reagieren. Doch oft verlieren Fahrer wertvolle Zeit auf Leerfahrten zurück in den Bauhof, weil das Streugut unterwegs zur Neige geht. Das kostet nicht nur Geld, sondern zehrt auch an Nerven und Ressourcen. Mit mobilen Silos lässt sich dieses Problem einfach lösen: Sie stehen direkt entlang der Streurouten bereit, sparen Kilometer, schonen Fahrzeuge und erleichtern den Arbeitsalltag. Für Bauhöfe bedeutet das weniger Stress im Einsatz.

Silo HOLTEN
Effiziente Befüllung: Ein Streufahrzeug nimmt direkt an der Route Streumittel auf – mobile Silos sparen lange Fahrten zurück in den Bauhof.
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Mobile Silos optimieren Streurouten und reduzieren Leerfahrten im Winterdienst

Bei der winterdienstlichen Betreuung von Straßen, Gehsteigen oder Radwegen entstehen häufig unnötige Leerfahrten, wenn Streugut zentral im Bauhof gelagert wird. Nach der Befüllung im Bauhof beginnt die Streufahrt, bis der Vorrat im Streugerät erschöpft ist. Anschließend folgt die erste Leerfahrt zurück in den Bauhof. Nach dem Auffüllen kommt die zweite Fahrt – erneut ohne aktiven Streueinsatz, da das Streuen erst auf der eigentlichen Route wieder startet. Diese Wege kosten Zeit, belasten Fahrer und Fahrzeuge und verursachen zusätzliche Betriebskosten. Die mobilen Silos von HOLTEN bieten hier eine praxistaugliche Lösung. Sie lassen sich entlang der Streurouten so positionieren, dass nach Verbrauch der Streuladung das nächste Silo direkt an der Strecke bereitsteht. Auf diese Weise fahren die Mitarbeiter von Silo zu Silo, anstatt Leerfahrten in Kauf nehmen zu müssen. Die gleiche Technik kann selbstverständlich auch für zentrale Lager im Bauhof eingesetzt werden.

Mobile Streugutsilos in unterschiedlichen Bauarten für den kommunalen Einsatz

Die mobilen Silos sind in zwei Bauarten verfügbar und decken unterschiedliche Einsatzfelder ab. Die Ausführung in Holz/Stahl wird in den Größen 3,5, 5 und 10 m³ angeboten. Sie können ohne Fundament auf festem Untergrund aufgestellt und nach der Wintersaison unkompliziert eingesammelt werden. Das Holz erweist sich dabei als besonders salzverträglich: Eingelagertes Streusalz wirkt konservierend, was die Lebensdauer des Materials verlängert. Die Variante aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und Stahl fasst 30 m³ und wird ebenfalls ohne Fundament aufgestellt. Zwei mitgelieferte Betonschwellen dienen als Basis. Diese Kombination sorgt für Stabilität und Langlebigkeit und eignet sich vor allem für größere Einsatzgebiete, in denen größere Mengen an Streugut benötigt werden.

Silo HOLTEN Bild Streugutlagersilo Holz-Stahl
Mobile Silos aus Holz/Stahl sind in Größen bis 10 m³ erhältlich, lassen sich ohne Fundament aufstellen und punkten durch ihre hohe Salzverträglichkeit.
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Effizienzgewinne im täglichen Winterdienstbetrieb durch mobile Silos

Der Einsatz mobiler Silos reduziert Leerfahrten und spart damit wertvolle Zeit. Fahrer profitieren von besser planbaren Routen, die ohne Umwege abgearbeitet werden können. Für die Bauhöfe bedeutet das geringere Betriebskosten durch reduzierten Treibstoffverbrauch, weniger Fahrzeugverschleiß und kürzere Einsatzzeiten. Darüber hinaus können die Silos dort aufgestellt werden, wo sie im Einsatzgebiet den größten Nutzen bringen. Ein zusätzlicher Vorteil zeigt sich in der Flexibilität bei der Platzwahl. Bauhöfe können die Silos nicht nur entlang der Streurouten, sondern auch in Randlagen oder an neuralgischen Punkten aufstellen, wo im Winter besonders häufig gestreut werden muss. Damit lassen sich Hotspots wie Brücken, Kreuzungen oder stark frequentierte Fußwege gezielt absichern. Ebenso unkompliziert gestaltet sich die Nachsaison: Die Silos werden auf einfache Weise eingesammelt und können im Bauhof oder auf einem Lagerplatz abgestellt werden, bis sie im Herbst wieder benötigt werden.

Wirtschaftliche Vorteile mobiler Silos für kommunale Bauhöfe

Neben den praktischen Vorteilen spielen auch wirtschaftliche Aspekte eine entscheidende Rolle. Leerfahrten entfallen, die Einsatzzeiten verkürzen sich und Fahrzeuge werden geschont. Damit amortisieren sich die Investitionen in mobile Silos innerhalb kurzer Zeit. Besonders wichtig ist die kurzfristige Verfügbarkeit: HOLTEN hält die Silos als Lagerware vor, sodass sie auch kurz vor Beginn der Wintersaison geliefert und eingesetzt werden können. Die Wirtschaftlichkeit zeigt sich auch im Personalaufwand. Wenn Fahrer kürzere Wege haben und die Einsätze effizienter ablaufen, lassen sich Teams gezielter einsetzen. Das reduziert Überstunden und erleichtert die Personalplanung, was gerade in kleineren Bauhöfen ein wesentlicher Vorteil ist. Gleichzeitig steigt die Zuverlässigkeit gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern: Glatte Wege und Straßen können schneller gesichert werden.

Silo Holten Wutha-Farnroda quer ohne Logo - LOWRES
Mobile Silos aus GFK/Stahl bieten eine langlebige und vielseitige Lösung für Streugut und Sole.
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Holten als Spezialist für kommunale Winterdiensttechnik

Die HOLTEN GmbH produziert ausschließlich Technik für den kommunalen Winterdienst. Zum Portfolio gehören neben den Silos, die breits seit 1962 gefertigt werden, auch Streugutlagerhallen in Systembauweise, Soleerzeuger, Pumpstationen und Lagertanks. Diese klare Spezialisierung sorgt für hohe Fachkompetenz und praxisgerechte Lösungen. Bauhöfe profitieren zudem von einem umfassenden Service, der von der Beratung über die Planung bis hin zur langfristigen Betreuung reicht.
Durch die jahrzehntelange Erfahrung hat sich das Unternehmen auch einen Namen als Partner für individuelle Lösungen gemacht. Je nach örtlicher Gegebenheit können Bauhöfe auf standardisierte Modelle zurückgreifen oder gemeinsam mit HOLTEN maßgeschneiderte Konzepte entwickeln. Dieser enge Austausch sorgt dafür, dass die Technik exakt auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt ist.

Mobile Silos als fester Bestandteil eines modernen Winterdienstkonzepts

Mobile Silos sind eine praxisnahe Möglichkeit, den Winterdienst effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Sie verkürzen Einsatzzeiten, senken Kosten und erleichtern den Fahrern die tägliche Arbeit. Gleichzeitig sorgen sie für mehr Handlungsspielraum bei der Planung und machen es möglich, auch kurzfristig auf Wetterextreme zu reagieren. Damit leisten sie einen direkten Beitrag zu einem zuverlässigen Winterdienst und zu einer spürbaren Entlastung der Bauhöfe.

Erschienen in zek KOMMUNAL, Ausgabe 3/2025